Häufig gestellte Fragen

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Fragen zu Veranstaltungen und Teilnahme

Muss ich Buddhist sein oder werden, um Bei euch mitmachen zu können?

Nein. Jeder kann diese Meditationspraktiken erlernen und davon profitieren. Wie viel ihr davon nutzen und wie tief ihr in den Buddhismus in eurer eigenen Praxis gehen möchtet, liegt ganz bei euch. Wir respektieren und heißen jeden willkommen - unabhängig von Glauben, Veranlagung, Geschlecht, Abstammung, usw.

Muss ich schon Erfahrung mit Meditation oder buddhismus haben, um an euren Veranstaltungen teilzunehmen?

Nein*. Das Einzige, das ihr braucht, ist einen Wunsch, innerlich Fortschritte zu machen und eure Lebensqualität zu verbessern.

(*Ausnahmen sind auf der Veranstaltungsseite deutlich gekennzeichnet.)

Was muss ich zu einer Veranstaltung anziehen oder mitbringen?

Spezielle Kleidung ist nicht erforderlich. Kaltblütler können warme Socken und Strickjacke mitbringen. Und wenn du dir Notizen machen möchtest, bring idealerweise Papier und Stift mit - erlaube dir mal, offline zu sein.

Was kosten die Veranstaltungen?

Die Beiträge für Kurse im Wochenprogramm liegen zwischen 6 EUR und 9,50 EUR. Wochenendveranstaltungen wie Workshops und Tagesretreats beginnen bei 29,50 EUR. Mehrtägige Veranstaltungen und andere Sonderveranstaltungen variieren stark, je nach Inhalt und Dauer.

Wir bieten auch monatliche Mitgliedschaften für breiten Zugang zu unserem Programm sowie zu unserem Livestream (sofern verfügbar) an.

Muss man bei den Meditationskursen im Wochenprogramm mit dem ersten Termin in einer Reihe anfangen?

Natürlich ist es hilfreich, die gesamte Zeit über dabei zu sein, damit ihr euch ein umfassendes Verständnis aufbauen und eure Erfahrung im Laufe der Zeit vertiefen könnt, aber jede Sitzung ist eine in sich geschlossene Einheit, und egal, wie oft ihr kommt, ihr werdet immer etwas Nützliches und Wertvolles mit nach Hause nehmen können. Überkompliziert es nicht, probiert es einfach aus :)

 

Muss ich mich vorher anmelden und wie mache ich das?

Es ist sehr hilfreich, wenn ihr euch vorab online anmeldet, da dies unseren ehrenamtlichen Helfern Arbeit erspart. Folgt dafür einfach den Hinweisen auf den Veranstaltungsseiten.

Wir nutzen Eversports als Buchungssystem. Wenn ihr deren App habt, könnt ihr uns auch direkt dort finden und buchen.

Sollte eine Veranstaltung ausgebucht sein, könnt ihr euch auf die Warteliste setzen lassen (wie das funktioniert erfahrt ihr weiter unten).

Kann ich meine Buchung stornieren oder verschieben?

Abgesehen von Sonderveranstaltungen mit besonderen Bedingungen könnt ihr bis zu zwei Stunden vor Kursbeginn stornieren.

Um selber zu stornieren, loggt euch über unseren Kalender oder direkt über die Eversports-Website oder -App wieder in euer Eversports-Konto ein. Geht zu euren Buchungen und storniert. Eine Rückerstattung erfolgt automatisch. Ihr könnt dann, wenn ihr möchtet, eine neue Veranstaltung buchen und bezahlen.

Wenn wir für euch stornieren sollen könnt ihr uns ein Email schicken. In diesem Fall erfolgt die Rückerstattung nicht automatisch und das Produkt bleibt für eure nächste Buchung im System aktiv. Wenn ihr eine Rückerstattung wünscht, müsst ihr uns dies im Rahmen eurer Anfrage mitteilen.

Kann man Online teilnehmen?

Mitglieder können an ausgewählten Veranstaltungen per Livestream teilnehmen.

Kann man AUFNAHMEN von Veranstaltungen bekommen?

Derzeit nicht. Wir sind eine gemeinnützige Organisation und verfügen nicht über genügend helfende Hände, um die erforderlichen Verkaufs- und Versandprozesse zu unterstützen. Wenn ihr Lust habt, dies möglich zu machen, meldet euch bitte bei uns ;)

Wir machen allerdings bereits regelmäßig Aufzeichnungen von Veranstaltungen, z. B. um unseren Lehrern zu helfen, ihre Lehrfähigkeiten zu verbessern. Es wird dabei nur der Lehrer aufgezeichnet - es sei denn, ihr führt ein Gespräch mit dem Lehrer, während er auf dem Lehrerthron sitzt.

Wie funktioniert die Warteliste?

Wenn eine Veranstaltung voll ist, bietet dir Eversports an, einer Warteliste beizutreten.

Wenn du nachrückst, benachrichtigt dich Eversports innerhalb von 30 Minuten per Email. Bitte behalte also deine Inbox im Auge. Leute können bis zu 2 Std. vor Veranstaltungsbeginn stornieren, du solltest also spätestens 90 Min. vor Veranstaltungsbeginn Bescheid wissen, ob du nachgerückt bist.

Wenn es nicht klappt, sollte die Rückerstattung automatisch erfolgen, aber bitte gebt der Sache 48 Stunden Zeit. Schickt uns eine Email, wenn es Probleme gibt.

 

Fragen zu Meditation und Buddhismus

Kann wirklich jeder meditieren?

Ja. Es ist lediglich eine Übungsfrage - egal, ob ihr zuhause alleine oder in einer Gruppe meditiert - wichtig ist Regelmäßigkeit.

Wenn es euch zunächst so vorkommt, als ob Meditation euren Geist unruhiger macht, versteht bitte, dass ihr euch nur bewusst werdet, wie geschäftig euer Geist eigentlich ständig ist. Lasst euch davon nicht ins Bockshorn jagen - dran bleiben, es wird besser!

Viele finden es hilfreich, sich einer Gruppe wie unserer anzuschließen - einerseits, weil die Atmosphäre in einem buddhistischen Zentrum Meditation besonders gut unterstützt; andererseits, weil man dort inspirierenden Input bekommt und Fragen stellen kann.

Was für meditationen kann ich bei euch lernen?

Unsere Überlieferungslinie enthält ein breites Spektrum an Meditationstechniken - von einfachsten Atemmeditationen über kontemplative Meditationen bis hin zu den transzendentalen Meditationen der Vollendungsstufe des höchsten Yoga Tantra.

Es ist für jeden etwas dabei - einfach mitmachen und lernen.

Ist Buddhismus in Deutschland und für mein Leben überhaupt relevant und zeitgemäß?

Obwohl der Buddhismus zuerst in Indien vor ca. 2500 Jahren begann, hat er eine zeitlose und universelle Relevanz. Ganz vereinfacht gesagt hat Buddha erklärt, dass alle unsere Probleme von verzerrenden und negativen Geisteszuständen ausgelöst werden. Er hat Methoden unterrichtet, mit denen man seinen Geist von diesen schädlichen Zuständen befreien und dadurch wahres Glück und Erfüllung erleben kann. Diese Methoden funktionieren für jeden Geist, in jedem Land, und in jedem Zeitalter.

Was bedeutet es, Buddhist zu sein?

Buddhist zu sein heißt, Zuflucht in den Drei Juwelen – Buddha, Dharma und Sangha – als wahren und zuverlässigen Schutz vor Leiden zu finden. Zuflucht zu nehmen ist die Grundlage des buddhistischen Pfades und der wesentliche Schritt, der den Beginn eines Lebens als Buddhist markiert.

Zuflucht zu nehmen heißt, sich fest vorzunehmen, sich für seine spirituelle Entwicklung auf die Drei Juwelen zu verlassen:

  • Auf Buddha als Wegweiser und Vorbild

  • Auf Dharma (Buddhas Lehre und unsere eigene innere Erfahrung davon) als eigentlichen Schutz vor Leiden

  • Auf Sangha (die spirituelle Gemeinschaft) als Begleiter und Unterstützung auf dem Pfad

In unserer Tradition schulen wir uns in dieser inneren Zuflucht, indem wir lernen, uns nach innen zu wenden, wenn es darum geht, Lösungen für unsere Probleme zu finden; und uns dabei auf die von Buddha gelehrte Weisheit und Methoden zu verlassen, um unseren Geist zu verwandeln. Wir lassen nach und nach äußere Objekte oder Bedingungen als Hauptquelle unseres Glücks oder Schutzes los und wenden uns stattdessen der Dharma Praxis zu, um echten Frieden und Freiheit zu finden.

Für alle, die Buddhist werden wollen, gibt es die Möglichkeit, das Zufluchtsgelübde abzulegen – eine wunderschöne und bedeutungsvolle Zeremonie, bei der man sich bewusst entscheidet, sich auf die Drei Juwelen zu verlassen, und sich innerlich dazu verpflichtet bzw. fest vornimmt, nach buddhistischen Grundsätzen zu leben. Dieses Gelübde markiert den Anfang eines neuen Lebens, das auf spiritueller Praxis, ethischem Verhalten und der Absicht beruht, zum Wohle aller Wesen zur Befreiung und Erleuchtung voranzuschreiten.

Praktiziert ihr tibetischen Buddhismus?

Nein. Wir praktizieren globalen Kadampa Buddhismus. Genauso wie die Tibeter aufrichtig die Praktiken, die ihnen von den großen indischen spirituellen Meistern weitergegeben wurden, angenommen haben und sie ihrem kulturellen Hintergrund angepasst haben, so ermutigt Geshe Kelsang Gyatso, der Gründer der Neuen Kadampa Tradition, Menschen aus dem ganzen ethnischen und kulturellen Spektrum dazu, Buddhas Weisheit und Mitgefühl zu übernehmen und auf eine Weise zu praktizieren, die ihrer jeweiligen Kultur und ihren Lebensumständen entspricht.

Was ist Kadampa Buddhismus?

Der Kadampa-Buddhismus ist eine Schule des Mahayana-Buddhismus, die im 11. Jahrhundert vom indischen buddhistischen Meister Atisha gegründet wurde, der alle Lehren Buddhas (Dharma) geschickt in einer klaren und sequenziellen Präsentation zusammenfasste, die auf Tibetisch als Lamrim bekannt ist. Atishas Anhänger wurden als Kadampas bekannt. Ka bezieht sich auf alle Lehren Buddhas und dam auf Atishas spezielle Lamrim-Anweisungen, bekannt als Die Stufen des Pfades zur Erleuchtung. Ein Kadampa ist ein Praktizierender, der Buddhas Lehren als persönlichen Rat betrachtet und sie in die Praxis umsetzt, indem er Atishas Lamrim-Anweisungen folgt.

Im 14. Jahrhundert wurden diese Lehren vom vollverwirklichten Gelehrten und Meditationsmeister Je Tsongkhapa weiter präzisiert. Er betonte die Vereinigung von Weisheit und Mitgefühl, von Sutra und Tantra.

Die Anhänger der Kadampa Überlieferungslinie bis zur Zeit von Je Tsongkhapa sind als alte Kadampas bekannt und die nach Je Tsongkhapa als neue Kadampas.

In der Gegenwart folgt nun unsere Tradition, die Neue Kadampa Tradition (NKT), dieser Überlieferungslinie und macht die wesentlichen Praktiken des Kadampa-Buddhismus Menschen auf der ganzen Welt zugänglich, basierend auf der modernisierten Präsentation unseres Gründers, Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche (1931–2022).

Was ist der Sinn und Zweck vom Kadampa-Buddhismus?

Der Zweck des Kadampa-Buddhismus besteht darin, Menschen dabei zu helfen, Weisheit und Mitgefühl zu entwickeln, um ihren Geist und ihr Leben zu transformieren.

Durch die Anwendung der Lehren Buddhas in Meditation und in alltäglichen Situationen kann jeder lernen, wie man Leiden verringert, inneren Frieden entwickelt und positive Eigenschaften wie Liebe, Geduld und Weisheit kultiviert. Diese praktische Integration des Dharma in das tägliche Leben wird als Vereinigung von Kadam-Dharma und Alltag bezeichnet und bildet den Kern des Ansatzes der NKT.

Letztendlich besteht der Sinn und Zweck darin, es wirklich allen Menschen zu ermöglichen, auf dem Weg zur Befreiung und Erleuchtung Fortschritte zu machen und gleichzeitig schon jetzt, mitten im modernen Leben, tieferes Glück und Erfüllung zu finden.

Wer oder was ist die Neue Kadampa Tradition (NKT)?

Die Neue Kadampa-Tradition – Internationale Kadampa-Buddhistische Union (NKT-IKBU) ist eine weltweite buddhistische Gemeinschaft, die 1991 von Geshe Kelsang Gyatso Rinpoche gegründet wurde. Ihr Ziel ist es, die authentischen Lehren des Kadampa-Buddhismus zum Wohle aller zu bewahren und zugänglich zu machen.

Durch ihr internationales Netzwerk von angeschlossenen Zentren – wie diesem hier in Hamburg – und durch gemeinschaftsbasierte Initiativen teilt die NKT die praktischen Vorteile dieser Lehren mit Menschen aller Hintergründe und Lebensbereiche.

Die NKT ist eine unabhängige buddhistische Tradition ohne politische Verbindungen. Sie ist in England unter dem Namen New Kadampa Tradition – International Kadampa Buddhist Union (NKT-IKBU) als gemeinnützige Organisation registriert. Ihr Hauptsitz befindet sich im Manjushri Kadampa Meditationszentrum in Ulverston, Großbritannien.

Mehr Info zur NKT findet ihr hier.